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19.8.2026

Wohnungsbau unter Druck

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Hier spielt die Zukunft

Wohnungsbau unter Druck 

Warum digitale Infrastruktur auch im Bestand mitgedacht werden muss

Der Wohnungsbau in Deutschland bleibt angespannt. Nach einer aktuellen Prognose des ifo Instituts werden 2026 voraussichtlich nur noch 185.000 Wohnungen fertiggestellt; das sind rund 22.000 weniger als im Jahr davor. Und: Bereits 2025 sank die Zahl der Fertigstellungen auf den niedrigsten Stand seit 2012. Für die kommenden Jahre erwartet das ifo Institut zwar wieder einen leichten Anstieg, aber eine schnelle Erholung zeichnet sich nicht ab. Gleichzeitig gibt es ein Gegenbild: Die Zahl der Baugenehmigungen ist 2025 erstmals seit mehreren Jahren wieder gestiegen. Doch bis aus einer Genehmigung tatsächlich Wohnraum wird, vergeht immer mehr Zeit – im Durchschnitt lagen zwischen Baugenehmigung und Fertigstellung zuletzt rund 27 Monate (tagesschau.de).

Für Kommunen, Wohnungsunternehmen, Planer und Eigentümer bedeuten diese Zahlen: Was heute geplant wird, muss auch den Anforderungen von morgen gerecht werden. Und das gilt nicht nur für Energieversorgung, Gebäudetechnik oder Barrierefreiheit. Sondern auch für die digitale Infrastruktur.

Lesezeit: 5 Minuten

 

 

Bestand entwickeln heißt: die Zukunft mitplanen


Wohnraum entsteht nicht von heute auf morgen. Wer Modernisierung, digitale Infrastruktur und nachhaltige Entwicklung frühzeitig zusammenführt, schafft zukunftsfähige Bestände und vermeidet kostenintensive Nachrüstungen.

Wenn Neubauten nur langsam vorankommen, ist es notwendig, bestehende Gebäude und Quartiere gezielt weiterzuentwickeln. Wer dabei digitale Infrastruktur frühzeitig berücksichtigt, schafft die Grundlage für langfristige Zukunftsfähigkeit; denn modernes Wohnen setzt eine zuverlässige Internetversorgung voraus. Gleichzeitig eröffnen intelligente Anwendungen für Energie, Gebäudesteuerung, Sicherheit und Kommunikation neue Möglichkeiten, Immobilien wirtschaftlicher und attraktiver zu betreiben.

Deshalb: Wer ohnehin saniert oder Leitungswege, Hausanschlüsse und technische Anlagen erneuert, sollte prüfen, welche digitalen Anforderungen das Gebäude künftig erfüllen möchte. Werden diese Fragen früh geklärt, können spätere Eingriffe und zusätzliche Kosten vermieden werden.

 

Diese 5 Fragen sollten Sie bei Modernisierung (und Neubau) früh klären

 

 

Unterschiedliche Akteure, unterschiedliche Prioritäten

Für Kommunen und Städte ist digitale Infrastruktur Teil einer langfristigen Quartiers- und Standortentwicklung. Gerade bei Neubaugebieten oder größeren Sanierungsmaßnahmen kann es sinnvoll sein, Tiefbau, Energieversorgung und Telekommunikation koordiniert zu betrachten.

Für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften, Investoren und Bauträger geht es vor allem um langfristige Nutzbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Eine Infrastruktur, die spätere Anforderungen bereits berücksichtigt, kann Nachrüstungen reduzieren und den Gebäudebetrieb erleichtern.

Hausverwaltungen wiederum profitieren vor allem dann von Digitalisierung, wenn sie konkrete Prozesse vereinfacht – beispielsweise Kommunikation, Service oder technische Abläufe im Gebäude.

Für Architekten, Ingenieurbüros, Fachplaner und Elektrofachbetriebe ist vor allem der Zeitpunkt entscheidend. Je früher Anforderungen an Anschlüsse, Leitungswege und Gebäudeverteilung bekannt sind, desto besser lassen sie sich mit den übrigen Gewerken koordinieren.

Und für private Bauherren und Eigentümer lohnt es sich, bei Neubau und Sanierung genügend Reserven einzuplanen. Denn eine heute nicht benötigte Leitung vorzubereiten, ist meist wesentlich einfacher als ein Gebäude einige Jahre später erneut baulich zu öffnen.

 

Fazit: Infrastruktur mit langer Lebensdauer braucht eine vorausschauende Planung

Die aktuellen Zahlen zum Wohnungsbau offenbaren, wie langfristig Bau- und Modernisierungsentscheidungen wirken. Wenn zwischen Planung, Genehmigung und Fertigstellung mehrere Jahre liegen und Gebäude anschließend jahrzehntelang genutzt werden, sollte digitale Infrastruktur frühzeitig Teil dieser Überlegungen sein.

Dabei geht es nicht darum, jedes technisch mögliche System einzubauen. Sinnvoller ist es, Anforderungen früh zu klären, Schnittstellen zu definieren und genügend Flexibilität für spätere Entwicklungen zu schaffen.

TeleData begleitet in der Region Kommunen, Wohnungsunternehmen, Eigentümer, Verwaltungen und Planungsbüros bei Fragen rund um die digitale Infrastruktur von Gebäuden und Quartieren. Wer sich bereits in einer frühen Planungs- oder Sanierungsphase befindet und klären möchte, welche Voraussetzungen für das jeweilige Projekt sinnvoll sind, kann sich gerne mit uns austauschen.

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